Brandschutzeinweisungen

gemäß ArbSchG §10 + §22, BGV A1, ggf. SBauVO §42, §83, ehem. KhBauVO §36, 7.2.3 RdErl. v. 17.3.2011

Wir bieten Ihnen die Durchführung von Brandschutzunterweisungen mit einem theoretischen und praktischen Teil:

  • direkt vor Ort in Ihrem Betrieb
  • durch qualifizierte und erfahrene Dozenten aus der Praxis
  • unter Berücksichtigung betriebsspezifischer Aspekte
  • mit einem realem Simulationsfeuer (dadurch realistisches Flammenbild)
  • mit Übungsfeuerlöschern (Löschmittel: Wasser), an denen die richtige Handhabung sicher erprobt werden kann.

In welchen Betrieben müssen wie viele Mitarbeiter geschult werden?

Die Pflicht, Beschäftigte über die Durchführung von Erstmaßnahmen im Brandschutz zu unterweisen, besteht für jeden Betrieb, da sich die gesetzliche Forderung aus §10 Arbeitsschutzgesetz an den „Arbeitgeber“ bzw. aus §22 der berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV A1 an den „Unternehmer“ allgemein richtet. Gemäß BGI 560 und BGV A1 müssen ausgebildet werden:
  • 5% der Beschäftigten in Betrieben ohne besondere Brandgefährdung (z.B. Büro, Verwaltung)
  • 10% der Beschäftigten in allen anderen Betrieben.
Striktere Vorschriften gibt es z.B. für:
  • Versammlungsstätten (§42 SBauVO)
  • Verkaufsstätten (§83 SBauVO)
  • Krankenhäusern (ehem. §36 KhBauVO)
  • Pflege- und Betreuungseinrichungen(Punkt 7.2.3 des RdErl. d. Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr vom 17.3.2011)
  • Das Fahrpersonal von Kraftomnibussen (§35g StVZO)

Inhalte und Ablauf der Brandschutzunterweisung:

Die Brandschutzunterweisung dauert insgesamt etwa zwei bis zweieinhalb Stunden und besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im theoretischen Teil werden besprochen:
  • Brandverhütung (allgemeine Verhaltensregeln sowie speziell auf Ihren Betrieb abgestimmte Aspekte, z.B. spezielle Fertigungsverfahren, Brandgefährdung in Labor, Werkstatt, Büro, Produktion, Fremdfirmen und feuergefährliche Arbeiten)
  • Ruhe bewahren und Brand melden (Berücksichtigung betriebsspezifischer Gegebenheiten wie z.B. Brandmeldeanlage und interne Notrufnummern)
  • In Sicherheit bringen (Berücksichtigung vorhandener Rettungswege einschließlich deren Kennzeichnung, Sammelplätze, technischer Einrichtungen zur Verhinderung der Rauchausbreitung und zur Sicherstellung des Rauchabzugs etc.)
  • Löschversuch unternehmen (zur Verfügung stehende Löscheinrichtungen, Eignung verschiedener Löschmittel, Handhabungsgrundsätze von tragbaren Feuerlöschern und sonstigen vorhandenen Löschgeräten).
Im praktischen Teil werden die besprochenen Grundsätze tragbarer Feuerlöscher und ggf. der betriebsspezifischen Löschvorrichtungen von den Beschäftigten geübt.

Kosten:

Eine Brandschutzunterweisung können wir Ihnen bei einer Teilnahme von bis zu 15 Mitarbeitern zu einem Pauschalpreis von 360,00* Euro anbieten. Für jeden weiteren Mitarbeiter/-in berechnen wir 10,00* Euro zusätzlich.
Die maximale Gruppenstärke beträgt 20 Personen
In diesen Beträgen sind neben den Personal- auch sämtliche Sachkosten (Übungsfeuerlöscher, Brandsimulationstrainer, Brennholz …) enthalten.
(*je nach Entfernung können An/Abfahrtkosten anfallen. Preise zzgl. 19% MwSt.)

Hintergrundinformationen:

Eine einmalige Unterweisung legt den Grundstein für eine Verbesserung des Brandschutzes in Ihrem Betrieb. Sowohl der Gesetzgeber als auch die Berufsgenossenschaften fordern aber eine regelmäßige Auffrischung der Unterweisung. Das ArbSchG versteht darunter eine mindestens jährliche Unterweisung.
Gerne besprechen wir bei der Unterweisung Ihrer Beschäftigten auch Besonderheiten wie z.B. besondere Gefährdungen in Ihrem Betrieb oder spezielle Löschanlagen.
Im Rahmen der praktischen Übungen besteht auch die Möglichkeit, die Handhabung weiterer Löscheinrichtungen wie z.B. bei Ihnen vorhandene Wandhydranten zu demonstrieren.
Zur besseren Abstimmung wird sich der jeweilige Dozent vor der Unterweisung mit Ihnen in Verbindung setzen.

Stichflamme